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Schnürst dich unerbittlich – beißt dich grausam in mein Fleisch. Bist mein Panzer. Quetschst, drückst und schiebst, formst mich um. Raubst mir den Raum zum Atmen. Kann nicht trotzen. Zwingst mich deinem Schnitt zu gehorchen, engst mich ein, bindest und beschneidest mich in Gang und Tat. Bist mein mir angegossener Käfig. Hab ich dich verdient?

Streichle, umfange, tröste dich. Fange dich auf, umfasse und umschließe dich. Bin deine zweite Haut, deine schützende Schicht, streichle bitterzart über dein Ich. Bin dir Sicherheit und Stütze, halte dich, nur dich, ganz und gar, so wie du bist. Forme deine süße Schärfe, zeichne die Linien deiner Schönheit, in Vollkommenheit.
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